Galerie am Stall
     
 

Musik, Tanz, luftige Leichtigkeit sind keine Attribute, die man normalerweise mit massivem Stahl in Verbindung bringt. Grafische Elemente wie Linie, Fläche und Raum auch nicht unbedingt. Und doch findet sich all das als konstituierende Momente in den Stahlplastiken des niederländischen Bildhauers Herbert Nouwens.

Wenn man weiß, dass Nouwens ein großer Verehrer der Musik J. S. Bachs ist, bekommt man vielleicht eine Idee, was sich im Kopf des Bildhauers beim Umgang mit dem massiven Material Stahl und seiner Formgebung abspielen mag. Nouwens schneidet Stahlteile und komponiert diese zu klaren und oft Raum umschließenden offenen Figurationen von großer figurativer Spannung und tänzerischer Leichtigkeit.

Beides, Leichtigkeit und Spannung der Komposition, sind aber nicht nur für Nouwens' Kleinplastiken konstituierend, sondern es erstaunt immer wieder, dass auch seine mittelgroßen Arbeiten und teils monumentalen Großplastiken sich durch die gleichen Eigenschaften auszeichnen.

Die neue Ausstellung in der Galerie am Stall zeigt neben Plastiken für den Innenraum auch eine Reihe von größeren Arbeiten im Außenbereich.

 

 

Herbert Nouwens
"Leicht wie Stahl"
Stahlplastiken

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 22. April 2018, 15 Uhr

Ohne Titel, Stahl, H. 30 cm

Ausstellung vom 22. April bis 21. Mai 2018


Öffnungszeiten: Mi-Fr 15-18 Uhr

zusätzlich:
29.4. 15-18 Uhr (Führung durch den Galeristen)
3.5. 17-19 Uhr Kunst.Feier.Abend
14.5. 15-18 Uhr Kunst.Montag
21.5. 15-18 Uhr Finissage (mit Abschlussführung)

und jederzeit nach Vereinbarung (0171 5334246)

 
 
 
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